Universale MSK Roboterlösung für die Glaspalettierung
Presseinformation, 2010-01-25
Der neue Roboter-Palettierer der SGD Kipfenberg GmbH in Deutschland, führender Spezialist für pharmazeutisches Hohlglas, verbindet eine enorme Leistungssteigerung mit höchster Flexibilität auf engstem Raum. Die neue MSK Anlage wurde von dem Verpackungsmaschinenhersteller mit einer effizienten „Steuerzentrale“ ausgestattet.
Neue Produktionsanforderungen
Bei der Herstellung von pharmazeutischem Hohlglas im Werk Kipfenberg werden sowohl Clean Packs in unterschiedlichsten Packmustern als auch ganze Flaschenlagen auf Palette verpackt. Eine deutliche Leistungssteigerung mit gleichzeitig hocheffizientem Job Change waren die Anforderungen, die an die neue Palletieranlage gestellt wurden. Desweiteren sollte der bisherige Einsatz eines Palettier-Roboters für die Clean Packs und eines traditionellen Glaspalettierers für lose Flaschen aus wirtschaftlichen Gründen durch eine effizientere und platzsparende Universallösung ersetzt werden.
Hohe Flexibilität durch Roboterpalettierer
Die von MSK gelieferte Roboter-Palletieranlage ist ein wahres Multitalent. Sie ist mit drei verschiedenen Köpfen ausgestattet, die beim Job Change durch eine einzigartige Wechselvorrichtung besonders komfortabel und innerhalb kürzester Zeit getauscht werden können. So ist der Roboter in der Lage, Clean Packs in verschiedenen Packmustern zu palletieren und verschiedenste Flaschenformen alternativ mit Saugplatte oder Greifschläuchen aufzunehmen. Der Roboter ist zudem in der Lage, Kartontrays und Kunststoffböden als Zwischenlagen aufzulegen. „Der Aufwand beim Job Change konnte durch diese Lösung erheblich reduziert und die Packleistung verdoppelt werden. Die Zuverlässigkeit liegt bei über 99% und ist damit hocheffizient“, erklärt Michael Bouwmann, KeyAccount Manager Glas bei MSK.
Auf engstem Raum
Der Palettierroboter bietet höchste Flexibilität auf engstem Raum. „Auch eine im Werk Kipfenberg vorhandene Platzenge nach oben konnten wir mit dem Roboter programmiertechnisch ohne Probleme berücksichtigen“, erklärt Michael Bouwmann. Da der Roboter auch Zusatzfunktionen wie das Auflegen von Zwischenböden übernimmt, konnten Zusatzmodule eingespart werden, was das erforderliche Maschinenequipment und den damit verbundenen Platzbedarf am Kalten Ende deutlich reduziert. „MSK hat mit einer kompetenten und zuverlässigen Projektausarbeitung überzeugt“, erläutert Rainer Becker, Technischer Leiter bei der SGD Kipfenberg GmbH. „Die Kompaktheit der Anlage mit geringstem Platzbedarf und die Möglichkeit, zukünftig auf alle kundenseitigen Verpackungsanforderungen flexibel reagieren zu können, waren ausschlaggebende Gründe für die neue Palettieranlage“.
Komplettlösung
MSK lieferte neben dem neuen Palletierroboter auch einen Zentrierrahmen mit Mündungsfolienaufleger, der die Palette mit einem Bodenblatt und lose Flaschen mit Zwischenlagen ausstattet. Eine MSK Traytech bereitet Kartonböden vor, welche vom Roboter aufgelegt werden. Alle MSK Module sind problemlos über die integrierte Visualisierungssoftware MSK EMSY zentral steuerbar.
Effiziente Steuerzentrale
Mit der Visualisierungssoftware MSK EMSY verfügt das Werk Kipfenberg über ein integriertes HMI. Alle Funktionen der neuen Hochleistungs-Palletieranlage können über den Bildschirm des MSK EMSY problemlos gesteuert, die benötigten Parameter verwaltet und verschiedenste Verpackungsprogramme hinterlegt und abgerufen werden. Für die Bedienung sind keine besonderen Softwarekenntnisse erforderlich. Durch die Visualisierung des gesamten Verpackungsprozesses, der einfachen Auswahl von Paramentern und Programmen, der Unterstützung bei der Fehlersuche, geführten Statistiken und vielem mehr ist eine einfache und effiziente Bedienung der Anlage sichergestellt. Da auch die bereits vorhandenen MSK Maschinen im Werk Kipfenberg über MSK EMSY gesteuert wurden, kann das Bedienpersonal nun weiterhin von einer einheitlichen Visualisierung profitieren.
Langjährige Zusammenarbeit
Die MSK Robotertechnik wurde im Juni 2009 reibungslos in die vorhandene Verpackungslinie im Werk Kipfenberg integriert. Den Spezialisten für die Herstellung von pharmazeutischem Hohlglas und den Verpackungsmaschinenhersteller MSK verbindet eine langjährige Partnerschaft. Bereits in den 80er Jahren lieferte MSK eine erste Schrumpfverpackungsanlage nach Kipfenberg. Im Jahre 2002 folgten ein Schwenkarm-Palletierer MSK Triotech sowie eine weitere Schrumpfverpackungsanlage. „Die langjährige konstruktive, partnerschaftliche und kompetente Zusammenarbeit bei gleichzeitig höchster Anlagenverfügbarkeit der bestehenden MSK Verpackungsanlagen und der damit einhergehenden Standardisierung waren für uns entscheidende Gründe für MSK“, hebt Rainer Becker hervor.
Komplettanbieter am Kalten Ende – alles aus einer Hand
MSK ist Komplettanbieter für das gesamte Kalte Ende einer Glasproduktion. Über 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Glaspalettierern, Haubenschrumpfanlagen für die Ladungssicherung, Verfahrwagen, Fördertechnik sowie der erforderlichen Steuerungssoftware brachten MSK in diesem Bereich in eine marktführende Position. Mit Zusatzmodulen wie der MSK Looptech zur Sicherung einzelner Flaschenlagen für den innerbetrieblichen Transport, Etikettiertechnik, Kartonaufrichter, Informationsverfolgungssystemen und weiterem Zubehör wird eine MSK Anlage zu einem einzigartigen Komplettsystem.



